Zauber am Bach

Kennt Ihr das Gefühl, wenn man als Kind an einem heißen Sommertag ins kühle Nass eines Bachs springen kann und vor lauter Freude quietscht? Wenn die Augen nicht aufhören zu leuchten und man alles um sich herum vergißt? Genau so erging es mir vergangenen Sonntag als ich mich mit meiner Kundin zum Fotografieren an diesem herrlichen Fleckchen Erde traf und mein Glück gar nicht fassen konnte. Das Wasser war kühl ohne aber kalt zu sein. Das Licht brach sich durch die Bäume und Sträucher und erzeugte ein so zauberhaftes Licht, wie man es sich als Fotografin nur erträumen kann und ich war einfach nur selig. Die Stunden vergingen und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu fotografieren. Dabei entstanden sind neue sinnliche Aufnahmen meiner „Boudoir in the woods“ Serie und ich könnte nicht glücklicher sein mit dem Ergebnis.

Mit jedem Schritt mehr in Richtung sinnlicher Boudoir-Aufnahmen, spüre ich wie wichtig mir dieser Weg ist. Wie wichtig es ist Frauen zu zeigen wie schön sie sind, unabhängig von irgendwelchen Schönheitsidealen, unabhängig davon wie Ihr Euch gerade in Eurer Haut fühlt. Natürlich ist es hilfreich für eine Fotografin mit Menschen zu arbeiten, die sich wohl in Ihrer Haut fühlen, aber umgekehrt ist es auch so hilfreich und vor allen Dingen heilsam sich vor die Kamera zu begeben, wenn man sich eben nicht wohl in seiner Haut fühlt. Denn der Blick von außen, der Blick durch die Kamera kann so viel mehr als einfach nur die Realität abzubilden, Momente festzuhalten. Fotografie ist so ein kraftvolles Instrument um die Selbstwahrnehmung zu verbessern, um einem Menschen, der in einem negativen Selbstbild feststeckt, einen Weg hinaus zu weisen. Gönnt Euch dieses Erlebnis, liebe Frauen, eben genau dann wenn Ihr Euch nicht gut genug, schlank genug, schön genug fühlt. Ihr geht ja schließlich auch nicht zu einer Wellness-Anwendung wenn alles bei Euch in Ordnung ist, sondern wenn Ihr gestresst, überarbeitet, verspannt seid, richtig? 😉
















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